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Jugendfeuerwehr erhält eigenen Abrollbehälter

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Nach langen Planungen, vielen Arbeitsstunden und viel Geduld konnte die Jugendfeuerwehr Hof einen eigenen Abrollbehälter für die Öffentlichkeits- und Jugendarbeit in Dienst stellen. Bei der feierlichen Indienststellung am 29. Juni ging Stadtjugendwart Ralf Klaschka vor allem auf die Entstehungsgeschichte des Containers ein, die wir hier natürlich nicht vorenthalten wollen.

Nachdem der Bezirksfeuerwehrverband vor einigen Jahren zeitweise einen Abrollbehälter für die Jugendarbeit in Hof unterstellte, keimte bei den Verantwortlichen der Jugendfeuerwehr erstmals der Gedanke, sich selbst mit einer solchen Beschaffung auseinanderzusetzen.

Zwischenzeitlich, aufgrund wichtigerer Themen in der Jugendarbeit wieder verdrängt, aber nie gänzlich verworfen, bot sich durch einen gespendeten, ausgemusterten Abrollbehälter des Abfallzweckverbandes Stadt und Landkreis Hof die Gelegenheit, das Projekt doch noch zu realisieren.

Schnell kam allerdings die Ernüchterung auf die kurze Freude. Aufgrund größerer Rostschäden wäre eine Instandsetzung äußerst aufwändig und kostspielig gewesen. Außerdem war dieser "Container" für unsere beiden Wechsellader schlicht einen Meter zu lang. Im Einverständnis mit dem AZV wurde der Behälter schließlich der Entsorgung zugeführt. Die Erträge aus dem Schrott sollten weiterhin der Jugendfeuerwehr zu Gute kommen.

Doch aufgeben kam für die Verantwortlichen der Jugendfeuerwehr um Stadtjugendwart Ralf Klaschka und seinen Stellvertreter Florian Hoffmann nun nicht mehr in Frage. Die Hartnäckigkeit und der Wille dieses Projekt zu realisieren, überzeugte schließlich auch das komplette Kommando und zusätzlich zu einem AB-Transport für den Einsatzdienst wurde über den Verein ein leerer Container für die Jugendfeuerwehr bestellt. Der Ausbau sollte in Eigenregie erfolgen.

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Ende 2015 traf der leere Container schließlich in Hof ein. Geplant war, dass im vorderen Raum ein Vorführraum für die Öffentlichkeitsarbeit und im hinteren Raum ein Technik- und Lagerraum für das Material der Jugendfeuerwehr geschaffen werden.

In mehreren Sitzungen wurde der Container zuerst komplett vermessen, es wurden Skizzen angefertigt, verworfen, verbessert und Ideen gesammelt. Der Ausbau selbst sollte mit einem variablen Alu-Profilsystem erfolgen, das durch die feuerwehreigenen Werkstätten bereits im Lichtmastfahrzeug verwendet wurde.

Anfang 2016 erhielt der Behälter einen Industrieboden, der von einer ortsansässigen Firma gespendet und verlegt wurde. Richtig los ging es dann Mitte 2016 als Profile und Zubehör eintrafen. Während sich eine kleine Gruppe handwerklich begabter Jugendbetreuer um den Innenausbau kümmerte, brachten die "Theoretiker" bei den verschiedenen Baustufen ab und zu etwas Kritik oder Verbesserungsvorschläge an.

Durch diese einmalige Zusammenarbeit ist ein wirklich ansehnliches Gerät für die Jugendfeuerwehr entstanden. Neben Regalen zur Unterbringung eines Großteils des Jugendfeuerwehrmaterials befindet sich im vorderen Raum eine Sitzgelegenheit und ein Bildschirm, auf dem Videos und Bilder über die Jugendfeuerwehr gezeigt werden können. Die komplette Elektrik und Beleuchtung wurde durch unseren zugehörigen Elektriker geplant und verwirklicht und anschließend ordnungsgemäß geprüft.

Abschließend bedankte sich Klaschka bei allen Helfern, Unterstützern und vor allem dem Kommando der Wehr für die Verwirklichung des Projektes. Ihm schloss sich Stadtbrandrat Peter Faber an, der deutlich darauf hinwies, dass die Jugendarbeit enorm wichtig für die gesamte Wehr sei und deshalb auch diese Unterstützung verdiene.

Die nun weiter gestiegene Spannung bei allen Gästen, den noch verschlossenen Container endlich begutachten zu können wurde durch den hauptamtlichen Gerätewart Alexander Meyer beendet.

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Ihm stand die Ehre zu, den Container zu öffnen und als erster einige Blicke, die durchaus von Staunen geprägt waren, hineinzuwerfen. Nach einigen Erklärungen durch die Erbauer konnte der Behälter von allen Anwesenden besichtigt und ausgiebig begutachtet werden. Außerdem wurde noch eine kleine Brotzeit gereicht.

Zwar fehlt dem Behälter noch das äußere Erscheinungsbild, trotzdem war er bereits bei zwei Veranstaltungen erfolgreich im Einsatz und konnte überzeugen.

Einen weiteren Dankesabend wird es für alle unterstützenden Firmen und Personen geben. Auch hiervon werden wir berichten und bedanken uns schon jetzt für deren Hilfe und Spenden!

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